Nach zwei Dürrejahren ist für 2004 wieder mit einer gesteigerten Investitionsbereitschaft im IT-Bereich zu rechnen. Größere Ausgaben sind allerdings erst für 2005 zu erwarten, so eine Studie der Wiener PR-Consulter Temmel, Seywald und Partner.
In der Untersuchung "Investitionstrends in Rechenzentren" wurde das allgemeine IT-Investitionsklima in deutschen, österreichischen und Schweizer Unternehmen in den EDV-Abteilungen und Rechenzentren erhoben. Handlungsbedarf sehen die befragten IT-Chefs bei Hardware und IT-Security: Hier seien Investitionen dringend erforderlich.
Positive Effekte durch Sparmaßnahmen erwartet nur noch eine Minderheit (sechs Prozent). Rund 40 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die IT-Investitionen 2004 im eigenen Unternehmen steigen werden. Jeweils 30 Prozent gehen von gleich bleibenden oder sogar sinkenden Aufwendungen aus.
Business Process Management (69 Prozent) und Webservices (63 Prozent) stehen bei der Anwendungsintegration an der Spitze, bei Geschäftsanwendungen sind es ERP-Systeme (57 Prozent). Auch dem Thema Human Ressources wird in Zukunft eine größere Bedeutung zugemessen.
Weitere Infos: http://www.seywald.at