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Technologie, Umwelt und Mobilität |
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16.02.2004
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Roadmapping: Wegweiser in die Zukunft |
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Wer sich im geographischen Raum orientieren will, nimmt eine Landkarte zur Hand. Das Erstellen einer Produkt- und Technologie-Roadmap folgt diesem Prinzip: Es ist die Kartierung des unternehmerischen Raumes anhand von Technologien, Methoden, Markt- und Gesellschaftsentwicklungen. Die Roadmap zeigt Wege zum Geschäftsziel und macht Hindernisse deutlich. Sie hilft die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen und eröffnet die Chance, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.
Konsequentes Roadmapping verbessert die Zielgenauigkeit von Investitions-Entscheidungen und die Personalbedarfsplanung. Mit einer Roadmap lässt sich die Ausrichtung des Unternehmens intern genauer definieren und kommunizieren. Sie verbessert die Vorhersage von Markt- und Technologieentwicklungen, unterstützt die Planung und Koordination von Projekten und ihre Ausrichtung auf klare Zielsetzungen. Das Entstehen einer Roadmap
1) Die Planungsphase. Hier werden Zielsetzung, Zeithorizont, Zeitplan und Detaillierungsgrad festgelegt. Wichtig ist die Abgrenzung auf einen bestimmten Produkt-, Dienstleistungs-, oder Technologiebereich, um die Aufgabe überschaubar zu halten. Das Roadmap-Team sollte aus innerbetrieblichen Experten und Entscheidungsträgern aus den verschiedenen Funktionsbereichen mit hoher Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit bestehen. 2) Erstellen der technologischen Roadmap. Die relevanten Technologien und ihre Weiterentwicklung werden identifiziert, gruppiert und gewichtet. Lücken werden aufgezeigt. Wissenslücken im Unternehmen sollten identifiziert und durch Recherchen geschlossen werden. 3) Erstellen der produktbezogenen Roadmap. Die künftigen Anwendungen und Produkte werden identifiziert. Wesentlich ist die möglichst genaue Spezifikation der Produktanforderungen in Hinblick auf Funktionalität und Leistung.
4) Die Kartierung. Die Abhängigkeiten zwischen Technologien und Produkten werden erfasst und bewertet.
5) Die Implementierung. Aus den Ergebnissen wird ein Projektplan erstellt, der den weiteren Technologie- und Produktentwicklungsbedarf in einzelne Projekte gliedert. Alle weiteren Schritte bis zur Markteinführung können damit frühzeitig in Angriff genommen werden. Die Implementierung umfasst auch die notwendigen Maßnahmen der Personalentwicklung.
Zu unterscheiden sind zwei Roadmap-Varianten. Die „technologiegetriebene“ Roadmap analysiert zuerst die aktuellen technologischen und eigenen FuE-Entwicklungen und deren erwartete Ergebnisse, um daraus potenziell innovative Produkte und Dienstleistungen abzuleiten. Bei der „anforderungsgetriebenen“ Roadmap steht das erwartete Produkt oder System am Anfang und die hierfür notwendigen technologischen Entwicklungen und Projekte werden identifiziert und angestoßen. Beide Ausprägungen kommen in der Praxis gleichgewichtig vor und lassen sich auch kombinieren.
Je nach Ansatz – technologie- oder anforderungsgetrieben – wird die Abfolge von Phase zwei und drei getauscht.
Wird eine Roadmap zum ersten Mal innerhalb eines Unternehmens erstellt, bietet es sich an, zuerst den Teilbereich zu bearbeiten, der wesentliche Innovationen erwarten lässt, um Erfahrung mit der Methode zu gewinnen.
Wichtig: Roadmapping ist kein einmaliger Prozess, sondern sollte zumindest jährlich fortgeschrieben werden und Teil des normalen betrieblichen Planungsprozesses werden. Die Erfahrung vieler Unternehmen zeigt, dass Roadmaps bei regelmäßiger Anwendung zu einer zuverlässigen Planungsgrundlage werden.
Weitere Info: roadmapping@engineering-consult.com
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| Axel Richter, Engineering-Consult Dr. Richter |
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| Engineering Consult Dr. Richter ist eine spezialisierte Unternehmensberatung.
Wir beraten entwickelnde und produzierende Unternehmen auf den Gebieten von Forschung & Entwicklung, Produktentstehung und Entwicklungsmanagement. Unser Ziel ist dabei die na |
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Jour Fixe Wiesbaden,
15.08.2007 |
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