 |
 |
IT und Systemberatung |
 |
 |
20.02.2004
|
 |
Software-Piraterie kein Kavaliersdelikt |
 |
 |
Fast eine Milliarde Euro an Umsatzeinbußen oder ein Drittel des Gesamtumsatzes müssen Software-Hersteller durch die Piraterie von Desktop Software in den Unternehmen hierzulande verkraften. Damit liegt Deutschland nach einer aktuellen Studie des Marktforschungs-Institutes IPR hinter China, Japan und den USA auf einem unrühmlichen vierten Rang.
Trotz der öffentlichen Debatte über die Umsetzung der EU-Copyright-Richtlinien und der Aufklärungs-Offensiven großer Software-Unternehmen ist das Bewusstsein, sich strafbar zu machen, nach wie vor nicht weit verbreitet. Wenn in Unternehmen Lizenzverträge nicht eingehalten oder Sammellizenzen überschritten werden, haften Geschäftsführer und Vorstände dafür jedoch straf- und zivilrechtlich.
Software-Overkill
Aber auch eine gegenläufige Entwicklung gibt Anlass zur Diskussion: Die meisten Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern sind überlizenziert, so das Ergebnis einer Studie von Gartner-Analysten. Das bedeutet bis zu 60 Prozent an Mehrausgaben für Software. Angesichts horrender verdeckter Kosten, die umfangreiche TCO-Studien für den Bereich Softwareverwaltung ermittelt haben, wird das effiziente Management von Softwarelizenzen zu einem Schlüsselfaktor für die Gewinnmaximierung von Unternehmen.
Insbesondere die Bereiche Beschaffung, Installation, Administration und Kundendienst profitieren von einer entsprechenden Lösung. Allein bei der Optimierung von Lizenzen lässt sich eine Nettokosteneinsparung von bis zu 15 Prozent realisieren.
Auch in mittelständischen Unternehmen spielt effektives Lizenzmanagement eine untergeordnete Rolle: Das belegen nicht nur die Ergebnisse einer KPMG-Umfrage unter 6000 Mittelständlern im Sommer 2002 – vor allem die mit 3,4 Prozent sehr geringe Rücklaufquote spricht eine deutliche Sprache. Um einen Aspekt herauszugreifen: jedes zweite Unternehmen macht die Software-inventuren zeit- und kostenaufwändig direkt an den PC´s.
Und so gibt es neben der Tatsache, dass Unterlizenzierung kein harmloses Kavaliersdelikt ist, auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht gute Gründe, sich mit dem Thema Lizenzmanagement näher auseinander zu setzen.
Lesen Sie mehr beim wiwo.de-Kooperationspartner Competence Site...
Quelle: wiwo online-newsletter
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
| Maria Franck, |
 |
| Offen, lebendig, nicht ganz üblich |
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
Jour Fixe Wiesbaden,
15.08.2007 |
 |
| |
|