Newsletter bestellen
Mitglieder-Login:
Passwort:
Technologie, Umwelt und Mobilität

VoIP – „Voice over IP“ ist eines der neuen Zauberwörter und Türöffner in der Branche.

 

Aber lohnt es sich für ein Unternehmen in das Thema „Sprache über Internet-Protokoll“ einzusteigen und zu investieren? Wenn Ja – Ist jetzt der beste Zeitpunkt?

 

Für den Unternehmenseinsatz von VoIP sind Investitionen in Hard- und Software, Schulungen und Wartung erforderlich. Für diese Kosten kann aber viel telefoniert werden. Und zwar ohne die immer noch vorhandenen Nachteile innerhalb der diversen VoIP-Protokolle und proprietärer Hardware. Ohne genaue Betrachtung agiert ein Entscheider hier eher im suboptimalen Glaubensbereich. Um zu ermitteln wie gross das individuelle Einsparergebnis sein kann, bietet die Wiesbadener Unternehmensberatung Consult55 (www.consult55.de) eine erfolgsorientierte Beratung ohne Tagessätze an.

Das Ziel – Die Senkung der Kommunikationskosten im Unternehmen. Die Berater analysieren für mittlere und grosse Unternehmen das individuelle Nutzungsverhalten, und liefern Vergleiche für kostengünstige Alternativen. Und diese sollte man derzeit unbedingt in Betracht ziehen, denn VoIP muss nicht günstig sein. Wer eine VoIP-Investition plant, dem stellen sich zudem Fragen zu unterschiedlichen Protokollen, technischen Kompatibilitäten, Preismodellen, Anbietern und Sicherheit. Allem voran muss geprüft werden ob sich Investitionen und Wartungsaufwand überhaupt rentieren. Denn mit VoIP erhält man nur die internen Telefonate kostenlos, wenn man das überhaupt so sehen will. In der Regel erhöht VoIP nämlich den Fixkostenanteil im Unternehmen, denn zwischen räumlich getrennten Unternehmensteilen wird entsprechende Bandbreite benötigt. Nur selten reichen die existierenden Leitungskapazitäten für den zusätzlich generierten IP-Sprachverkehr aus. Und zusätzliche Kapazitäten verursachen höhere Kosten.

Viele Vorteile, wie sie etwa durch intelligentes Routing entstehen könnten, relativieren sich recht schnell, da viele Netzbetreiber bei entsprechendem Volumen sehr gute Tarife für bundesweite Gespräche ins nationale Festnetz anbieten. Und auch für Auslandstelefonate sind die Preise drastisch gesunken. Dies verringert den Vorteil des so genannten VoIP-Routing, zumal die Kontrolle und korrekte Zuordnung der Telefonkosten im Unternehmen dadurch auch erschwert wird. Das ist dann der Fall, wenn eine Hamburger Niederlassung Teile ihrer Telefonkosten über einen Telefonausgang in München, oder gar Paris verursacht. Und auch das Argument der günstigen Verkabelung – man nutzt das Netzwerkkabel parallel für die VoIP-Telefonie – hat zwei Seiten. Zum einen fallen auch hierfür Kosten an, und zum anderen ist dies nur bei nicht ausgelasteten Netzen empfehlenswert. Denn fällt das Netzwerk aus, steht meist auch das Telefon still.

Thema Sicherheit und Kosten: Logischerweise ergeben sich durch den Transport von Sprache über das Internetprotokoll auch neue Angriffspunkte für ein Netzwerk. Da die IT-Sicherheit immer Vorrang vor funktionellen Vorteilen hat, empfiehlt es sich die Systemauswahl auch vorrangig unter dem Sicherheitsaspekt zu betrachten. Auch sollte die Trennung zwischen Sprach- und Datennetz, logisch oder physikalisch, unbedingt geprüft werden, denn letztendlich steht die Sicherheit immer an erster Stelle. Eines ist sicher; die Festnetztelefonie wird ihre Daseinsberechtigung noch eine Weile behalten, und wahrscheinlich auch nie verlieren, denn die Netzbetreiber der klassischen Telefonie werden sich die hart verdiente Butter nicht vom Brot nehmen lassen.

Es bleibt also spannend...

 

55 Grüße Ihre Consult55 Bernd Großmann www.consult55.de

Bernd Großmann, Consult55 - Kostenberatung auf Erfolgsbasis
Consult55 - Unternehmensberatung auf Erfolgsbasis Die Spezialisten für Festnetz, Mobilnetze, Telekommunikation und Internet www.consult55.de
Diese Meldung per Mail verschicken an:
Absender (eMail):
Jour Fixe Wiesbaden,
15.08.2007
 
Suchen:
Neues Unternehmen